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Effiziente Autos?
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Nicht jeder sieht in der geplanten Einführung von Energieeffizienzklassen für Autos eine klimafreundliche Lösung. Der Automobil Club Europa (ACE), der Verkehrsclub Einteilung: Der absolute CO2-Ausstoß würde zu gering bewertet. Schwere Fahrzeuge schnitten dadurch automatisch besser ab als leichte.Wie der Verkehrsclub VCD errechnet hat, würde etwa der geländegängige Porsche Cayenne Hybrid mit 380 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 242 Kilometern pro Stunde, einem CO2-Ausstoß von 193 Gramm pro Kilometer und einem Fahrzeuggewicht von 2,3 Tonnen in die Effizienzklasse B eingestuft. Moderne Kleinwagen wie der Toyota Aygo oder der Peugeot 107 mit einem Verbrauch von 4,5 Liter Benzin und einem CO2-Ausstoß von 106 Gramm pro Kilometer bekämen hingegen ein D. "So werden den Verbrauchern große Spritfresser als sparsame Autos verkauft", kritisiert Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE. Diese Berechnungsweise sei im Sinne der Klimapolitik kontraproduktiv. |
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Mehr Nachwuchs
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Die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft stellen 2010 mehr Auszubildende ein, ergab eine Mitgliederbefragung des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Mit rund 18.300 besetzten Lehrstellen werde der trotz Wirtschaftskrise hohe Vorjahreswert von 18.100 Ausbildungsplätzen noch übertroffen. Die Ausbildungsquote in der Energie- und Wasserwirtschaft liege im Mittel bei knapp sieben Prozent und damit über dem Durchschnitt anderer Branchen. Nach Angaben des BDEW bilden dieses Jahr gut 70 Prozent aller Mitgliedsunternehmen Jugendliche aus. Die Umfrage zeige aber auch, dass die Zahl der unbesetzten Lehrstellen steige. Wichtigste Gründe seien fehlende Bewerber, aber auch die mangelnde Qualifikation der Schulabgänger. Daher biete bereits jedes dritte ausbildende Unternehmen Maßnahmen an, um die Bewerber zur Ausbildungsreife zu führen. So solle möglichst vielen Schulabgänger. der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. |
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Vorfahrt für E-Mobilität
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Ohne bedarfsgerechte Infrastrukturen und kundenorientierte Mobilitätskonzepte habe Deutschland keine Chance, zum Leitmarkt für Elektromobilität zu werden, so der Deutsche Städtetag. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich der Präsentation ihrer gemeinsamen Broschüre "Elektromobilität - kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil".Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Energie- und Verkehrsunternehmen spielten eine Schlüsselrolle für nachhaltige und innovative Mobilität. Ohne kommunale Strukturen und den örtlichen Bezug könne E-Mobilität in Deutschland nicht erfolgreich auf die Straße gebracht werden, hieß es. Das große Engagement auf der kommunalen Ebene zeigten die vielfältigen Initiativen zu Elektromobilität, die in der Broschüre vorgestellt werden. Es gibt sie unter www.vku.de. |
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Effizienter fernsehen
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung (IFA) die EU-Kommission aufgefordert, den Weg für die Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Fernsehgeräten freizumachen.Obwohl bereits ein sinnvoller Kennzeichnungsvorschlag existiere, scheitere dieser laut Bund-Angaben am Widerstand der TV-Hersteller. Diese befürchten, dass ineffizient gekennzeichnete TV-Geräte zu Ladenhütern würden. Verbraucher seien die Verlierer, die weiterhin nicht erkennen könnten, wie viel Strom ein neues TV-Gerät benötige, so der BUND. Mit dem BUND-TV-Finder unter www.bund.net/tv-finder können Verbraucher unter rund 700 Geräten, inklusive der IFA-Neuheiten, das für sie passende Gerät ermitteln. |
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Bundesweite Aktion
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Am "Tag der Energiespar- Rekorde" am 25. und 26. September werden zum vierten Mal bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen öffnen. Wer steigende Energiepreise in den eigenen vier Wänden umgehen möchte, kann sich an den Aktionstagen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) informieren, welche Häuser besonders wenig Energie für Heizung und Warmwasser benötigen. Kurze Führungen zeigen den Hausbesitzern zahlreiche Möglichkeiten für den eigenen Energiespar-Rekord. Von gut gedämmten Wänden und Wärmeschutzfenstern über erneuerbare Energien wie Solaranlagen können sich die. Besucher auch zu eigenen Bau- oder Sanierungsvorhaben vor Ort beraten lassen und Anregungen in Form eines kostenlosen Ratgebers der dena mit nach Hause nehmen. Unter www.zukunftshaus.info finden Interessierte Effizienzhäuser in ihrer Nähe. |
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Clever waschen
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Miele stellt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die weltweit ersten sogenannten Smart-Grid-fähigen Hausgeräte vor. Der Clou: Die weiße Ware kommuniziert über W-LAN mit dem Internet und wird über den aktuell günstigsten Strompreis informiert. Waschmaschinen, Trockner und Co. schalten sich dann ein, wenn der Strom verfügbar und am billigsten ist. "Gerade bei Themen wie Windenergie und Photovoltaik steht der Strom nicht immer dann bereit, wenn er gebraucht wird. Daher ist es das Ziel, den Strom dann zu nutzen, wenn er zur Verfügung steht", erklärt Thomas Köster, Head of Diagnostic Tools bei Miele. Beim Einsparen von Strom wird die Smart- Grid- Technologie nächstes Jahr an Bedeutung gewinnen, da die Stromversorger ab Januar 2011 in Deutschland dazu verpflichtet sind, ein vielfältiges Angebot an Stromtarifen zu bieten und diese im Internet zu kommunizieren. |
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Glasklare Vorteile
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Durch alte Fenster kann viel Energie verloren gehen, selbst wenn sie geschlossen sind. Bei einem Baujahr vor 1995 ist mit Wärmeverlusten von 20 bis 25 Prozent zu rechnen, so das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe. Ein Fenstertausch verbessert die Energiebilanz erheblich: Moderne Fenster mit einer dünnen Beschichtung und einer Füllung aus Edelgas dämmen bis zu dreimal besser als einfache oder doppelte Glasscheiben.Doch die deutschen Haus- und Wohnungsbesitzer halten sich mit Modernisierungsmaßnahmen zurück. Sie tauschen im Durchschnitt nur alle 48 Jahre ihre Fenster aus. "Dabei sind Immobilien mit geringem Energieverbrauch auf dem Markt gefragter als die alten Energieschleudern", sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF). Wer jetzt in neue Fenster investiere, schaffe für viele Jahre Sachwerte und steigere den Nutzwert seiner Immobilie erheblich. |
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Negative Prognose
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US-Forscher gehen davon aus, dass der breite Einsatz von Leuchtdioden den Energieverbrauch für Beleuchtung so stark ansteigen lässt, dass alle Vorteile des Wirkungsgrades wettgemacht werden. Das wird der Fall sein, solange der Strompreis nicht steigt, warnen die Experten der Sandia National Laboratories im "Journal of Physics"."Jede effizientere und somit billigere Beleuchtung hat in der Vergangenheit den Energieverbrauch für Licht steigen lassen. Sehr wahrscheinlich wird das auch in Zukunft so bleiben", begründen die Forscher ihre Prognose. Für den anstehenden Wechsel auf LED-Lichter sagen die Forscher voraus, dass der Lichtverbrauch binnen 20 Jahren um das Zehnfache steigen wird. Sie berücksichtigen im Modell die globale Wirtschaftsleistung, den Energiepreis und die Effizienz der Lampen. Für LED gingen sie von einem dreimal besseren Wirkungsgrad gegenüber fluoreszierender Beleuchtung aus, für die Stromkosten ein gleiches Niveau wie heute. |
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Fördermittel-Endspurt
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Nur noch vier Monate greift die Bundesregierung Dieselfahrern finanziell unter die Arme: Fahrer ungefilterter Diesel-Pkw und leichter Nutzfahrzeuge können sich bis zum 31.12.2010 330 Euro Barprämie sichern. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) mahnt zur Eile und empfiehlt jetzt nachzurüsten, um die noch freien Fördermittel auszuschöpfen. Diese reichen noch für ca. 104.000 Nachrüstungen. "Erfahrungsgemäß findet zum Jahresende ein Run auf die Werkstätten statt. Das kann lange Wartezeiten bedeuten – und im Extremfall dazu führen, dass dann die Nachrüstung nicht mehr gefördert wird", erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. |
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Heizungsratgeber
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Viele Förderangebote zur Heizungsmodernisierung hat die Regierung jüngst erheblich umstrukturiert. Hier den Durchblick zu behalten fällt schwer. Abhilfe schafft der jetzt erschienene "Leitfaden Förderprogramme" des Deutschen Heizungsindustrieverbandes BDH. Der Ratgeber fasst die aktuellen Förderangebote für Bauherren und Sanierer kompakt zusammen. Modernisieren lohnt sich nach wie vor: Gerade einmal 13 Prozent der Heizungsanlagen entsprechen in Deutschland dem neuesten Stand der Technik. Dabei sparen moderne Heizsysteme 30 bis 50 Prozent Energie und Kosten ein. Wer die Förderangebote jetzt nutzt, hat die Investitionskosten in eine effiziente Anlage schon nach wenigen Jahren wieder drin. Den "Leitfaden Förderprogramme" gibt es unter www.bdh-koeln.de kostenlos als Download. |
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Düstere Zukunft
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Die europäische Solarbranche muss sich auf neue, harte Einschnitte bei den Einspeisevergütungen und Subventionen gefasst machen. Neben Deutschland kürzen nun auch Frankreich und Spanien die Förderungen für Solaranlagen. Seit Längerem steht die Solarförderung wegen der hohen Abnahmepreise in Kritik. "Die Solarenergie war extrem überfördert, deshalb ist der Ausbau im Photovoltaik-Sektor in den letzten Jahren in Frankreich, Spanien oder auch Tschechien sprunghaft angestiegen", erklärt Commerzbank-Analyst Robert Schramm. Durch die Subventionen fanden die Hersteller von Solarmodulen einen hohen Absatzmarkt vor. Das wird sich ändern: Während 2010 Deutschland, Italien, Frankreich und Tschechien rund drei Viertel der globalen Nachfrage stellen, werden diese Länder Schätzungen zufolge im Jahr 2012 gerade noch 30 Prozent des Angebots an Solarmodulen abnehmen. |
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Allgemeine Unklarheit
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Auch ein Jahr nach Beginn der Umstellung auf Energiesparlampen hapert es bei deren korrekter Entsorgung, kritisieren Verbraucherschützer. Weil sie geringe Mengen Quecksilber enthalten, gehören defekte Energiesparlampen nicht in den Restmüll. Geschäfte nehmen sie jedoch häufig nicht zurück. Dies zeigte eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in 200 Läden.Bei dem Test fanden sich nur in jedem zehnten Geschäft Rückgabeboxen für defekte Energiesparlampen – meist in Baumärkten. In Drogerien, Supermärkten oder bei Discountern mussten die Tester nachfragen. Die Antworten reichten von "Keine Ahnung" über "Bitte in die Batteriebox" bis hin zu "Wir nehmen Energiesparlampen zurück, werfen sie aber in den Restmüll." Etwa die Hälfte der Läden verweigerte die Rücknahme. |